MAROC 2026

24. bis 31. Januar 2026

REISEBERICHT

Der Anreisetag begann mit etwas Verspätung und wir landeten eine Stunde später in Agadir. So hatte der Flieger beim Stopover in Marrakech ein technisches Problem in der Küche. Aber das störte uns wenig, flogen wir doch vom Grau ins Blau mit sehr angenehmen Temperaturen an der Küste bei Aglou und Mirleft.

Einmal im Hotel Nid d’Aigle angekommen, erkundeten wir das Startgelände und mit der Einweisung ins Fluggebiet und besonders des Vorgehens zum Toplanden, waren wir bereit für den kommenden Tag. Am Sonntag frühmorgens wehte der Wind zügig und perfekt vom Meer – also sofort SMS an alle und raushauen – so flogen wir schon vor dem Frühstück und begrüssten die Sonne am Horizont im Osten. Die Locals erschienen mit etwas verschlafenen Gesichtern und meinten: “Ils sont fous les Suisses”! Das “omelette bérbère” mundete uns dann besonders gut – wen wundert’s!
Der Tag bescherte uns Fliegen ohne Ende, die Ridge abfliegen und Thermikblasen finden, Höhe gewinnen und Reinlanden, mal eine Pause an der warmen Sonne und das bis zum Sonnenuntergang! Die letzten Schirme waren verpackt, als die Sonne schon im Atlantik verschwand.

Das passende Fluggebiet mit den entsprechenden Winden zu finden, war eine spannende Angelegenheit: auf die Frage an einen Local, wo es denn heute am besten fliegt, kam meist: “es kommt schon gut hier, man muss nur warten, Inshallah”! Das war wenig hilfreich, aber hat sich oft als richtig erwiesen. Die zur Verfügung stehenden Wettermodelle sind recht aussagekräftig, so dass unsere Auswahl über die ganze Woche gesehen doch sehr gut passte.

Wir haben die Fluggebiete von Aglou-mountain, Aglou-nord, Legzira und Bounaamane besucht und konnten fast überall fliegen. In Aglou-nord kam der Wind zu stark von W-SW, sodass wir uns aufs Groundhandeln konzentrierten. Das war gleich am Montag und bot allen die Gelegenheit mit stärkerem Wind zu spielen, üben, schwitzen und von neuem beginnen.

Am Dienstag starten wir gleich nach dem Frühstück in Richtung Tiznit mit dem Ziel so gegen 13h00 in Bounaamane zu sein. Tiznit bietet einen wunderbaren Einblick und Geschmack in die marokkanische Lebensweise. Auf dem Markt eng zusammen gedrängt, reihen sich Schmuckhändler, Gewürzbuden, Schuhe und Kleider und dann wieder Handwerker neben einander ein. Ein ganz andere Welt sind die Gemüse- und Früchte-stände neben den “Fleischhändlergassen” – Mama mia! Dieses Ambiente mit lebenden Hühnern und Truten zwischen ihren aufgehängten Artgenossen. Den Rest erspare ich euch an dieser Stelle!

Dann ging’s ab nach Bounaamane ins Hinterland auf rund 850müM. Der Nordwind stand recht gut an und ein paar Vorflieger zeigten uns, dass wahrscheinlich das Flachland besser ziehen würde – nur musste man am richtigen Ort sein! Einige knackten den Jackpot und holten den Tagespreis mit fast einer Stunde in der Luft.
Da unser Buschtelefon meldete, dass es nun am Nid fliegen würde, war das Abendprogramm gesetzt! Dort angekommen blies es recht zügig und flugs waren alle draussen bis die Sonne unterging.

In den kommenden Tagen wechselten sich top Bedingungen mit schwächeren Winden ab; so gab es auch recht gute Thermik und an der Ridge konnten alle ihre Thermikkünste, das Toplanden und das Starten bei stärkerem Wind praktizieren. Den Abschluss am Freitagabend genossen wir mit einem Flug an die Dünen am Strand und mit dem Landebier in der Strandbar!

Kulinarisch wurden wir sehr verwöhnt mit üppigem Frühstück und sehr leckerem Nachtessen wie: Tajine, Couscous, Kebabbuffet, frischer Fisch von den lokalen Fischern und mal einen Pizzaabend aus dem Holzofen.
Unsere beiden Guides Khalla und Mustafa haben uns immer sicher und professionell betreut und gefahren. Alles hat bestens geklappt – shukran!

Wir kommen wieder im 2027!

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